Klimademo am 20. September in Waldkraiburg

Wir waren bei der ersten "Fridays for Future" Demo am 20. September in Waldkraiburg dabei!

29.09.2019

Am Freitag, den 20. September trat die „Fridays for future“-Bewegung zum ersten Mal in Waldkraiburg in Erscheinung. Rund 200 Teilnehmer trafen sich bei strahlendem Sonnenschein, um darauf aufmerksam zu machen, was momentan auf dieser Welt schief läuft. Schon die Kleinsten brachten selbst gestaltete Plakate und Banner mit, und zogen gemeinsam mit Schülern, Eltern und Großeltern durch die Innenstadt zum Rathausvorplatz. Auch viele BN-Mitglieder waren vertreten. Schließlich ist der Klimaschutz seit langer Zeit ein Kernanliegen des Verbandes.

Den bekannten Slogan „Wir sind hier, wir sind laut – weil ihr unsre Zukunft klaut!“ skandierend, machten sie lautstark klar, was die Bewegung fordert, nämlich eine drastische Reduzierung des Kohleabbaus und eine Hochsetzung der Klimaziele durch die Politik. „Leute, lasst das Glotzen sein – reiht Euch in die Demo ein!“ war eine nette Einladung der umstehenden Stadtbesucher, sich aktiv an dem Zug zu beteiligen.


Die Veranstaltung auf dem Rathausvorplatz wurde von einer jungen, Burghauser Band untermalt, immer wieder traten eloquente und engagierte Menschen ans Mikro und begeisterten das Publikum mit ausdrücklichen Forderungen an Politik und Wirtschaft. Unter großem Applaus reflektierte eine Sprecherin ihr eigenes Konsumverhalten und inspirierte damit sicher den einen oder anderen Teilnehmer. Auch Mitglieder der AfD wollten ihren Horizont erweitern und sich über den Klimaschutz informieren. Auch ein ausgiebiges Buhen und Pfeifen der Demo-Teilnehmer brachte sie nicht von ihrem ehrgeizigen Vorhaben ab.


Rund um die Demo gab es aber auch zahlreiche negative Kommentare zu vernehmen und leider ist es immer noch so, dass Menschen, die sich lautstark für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen, als „Alternative“ oder „Hippies“ verunglimpft werden.


Insgesamt lässt sich aber ein positives Fazit ziehen und wir als BN-Kreisgruppe sind begeistert, dass so viele Menschen ihre Unterstützung der „Fridays for future“-Bewegung zum Ausdruck gebracht haben.