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Der Umwelttaler - Unser Glanzstück

Seit 1990 zeichnet die BN Kreisgruppe Personen, Firmen, Gruppen oder Institutionen für außergewöhnliche Leistungen im Natur- und Umweltschutz mit dem Umwelt-Taler aus. Dieses Unikat wurde speziell für die Kreisgruppe entworfen und wird im Rahmen einer Mitgliederversammlung überreicht. Die Vorderseite ziert ein altes Mühldorfer Wappensiegel aus dem 16. Jhd., auf der Rückseite sind eine stilisierte Linde, das Symbol des Bund Naturschutz und ein Schmetterling als Symbol für die Natur zu sehen. Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der Kreisgruppe. Über die Vergabe entscheidet der Kreisgruppenvorstand mit einfacher Mehrheit.


Zum 30-jährigen Jubliäum an Werner Heidemann

Unseren Umwelttaler haben wir in diesem Jahr an Werner Heidemann verliehen. Zum 30. Jubiläum unseres Umwelttalers haben wir uns entschieden, einen der "stillen Helfer" für sein Engagement im Bereich Amphibienschutz auszuzeichnen. Werner Heidemann setzt sich schon lange für ein Unkenvorkommen in der Gemeinde Gars am Inn ein und sorgt dafür, dass diesem seltenen Lurch ein reicher Kindersegen beschieden ist. Im Umfeld seines Wohnortes gibt es ein Unkenvorkommen im Wald, das auf Fahrspuren und angelegte Tümpel angewiesen ist. Werner Heidemann kümmert sich seit vielen Jahren darum, dass passende Laichgewässer erhalten oder neu angelegt werden. Während viele andere Unkenvorkommen ums Überleben kämpfen, gedeiht der Bestand unter seinen Fittichen prächtig und breitet sich aus. Unterstützt wird er von den Grundeigentümern, bei denen er für sein Anliegen auf offene Ohren stößt und die bei der Bewirtschaftung ihres Waldes auf die Unkenpfützen Rücksicht nehmen. Insbesondere werden die Kleingewässer vor Durchfahrung geschützt, wenn gerade Kaulquappen vorhanden sind. Im Winter werden sie neu verdichtet, damit sie im Sommer lang genug Wasser führen.

Bei der Verleihung des Umwelttalers durch den amtierenden Kreisvorsitzenden Dr. Andreas Zahn war auch Dirk Alfermann, Mitarbeiter des Projektes „allen Unkenrufen zum Trotz“ zugegen. Er betonte, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Schutz der Unke ist, da ihre natürlichen Lebensräume, wie insbesondere wilde Fluss- und Bachlandschaften zu selten geworden sind, um der Art das Überleben zu ermöglichen.


INNitiative gegen TTIP mit Umwelttaler 2014 bedacht

In der Laudatio wurde betont, dass es für uns als Natur- und Umweltschutzverband faszinierend ist zu sehen, wie Bürger aufstehen und sich dagegen wehren, dass hart erkämpfte Sozial- und Umweltstandards durch bilaterale Abkommen aufgeweicht werden. Selbst das Bundesumweltamt befürchtet, dass Investitionsinteressen über Umweltziele gestellt werden. Umweltschutz sollte mehr sein als nur eine Fußnote des Freihandels.


2013 - Umwelttaler zum 20. Mal vergeben

Preisträgerin ist dieses Mal die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Waldkraiburg. In mehr als zwei Jahren konzentrierter Arbeit hat sich ein Arbeitskreis aus 11 Ehrenamtlichen mit dem Sprecher Hans-Gehard Mühlstädt bemüht, das von der Evangelischen Kirche 2009 unter dem Motte "Mehr Energie für gutes Klima" initiierte Umweltmanagement "Grüner Gockel" in der Gemeinde einzuführen. Ziel aller Aktivitäten ist es, die Umweltbelastung zu verringern, neue Wege aufzuzeigen wie die Schöpfung bewahrt werden kann, Ressourcen zu schonen und Menschen zu motivieren umweltbewusst zu handeln.


Umwelttaler 2012 geht an Regionalwert AG

Für das Jahr 2012 erhielt den Taler nun die Regionalwert AG. Überreicht wurde er an Hans Reichl, Mitgründer und Vorstand der AG.

Wie der Kreisvorsitzende Gerd Ruchlinski in seiner Laudatio betonte, sei es wichtig, Geldgeber zu finden, die "bereit sind, in die Erzeugung und Vermarktung von ökologischen Lebensmitteln zu investieren". Dabei sei die Bürgeraktiengesellschaft ein Instrument zur Finanzierung und Vernetzung von ökonomisch, sozial und ökologisch ausgerichteten Unternehmen der Landwirtschaft und des Nahrungsmittelhandels in der Region Isar-Inn.

 Dass das Prinzip gut funktioniert, zeigte der Start mit 75 Aktionären, die 350000 Euro in das Unternehmen eingelegt haben. "Wir sind stolz auf die Auszeichnung des Bund Naturschutz", meinte Hans Reichl. "Und wir werden weiter an dem Geschäftsmodell arbeiten".

 

 


Der Umwelttaler 2010 geht an die Geothermie

Der Umwelttaler 2010 geht an die Geothermie Waldkraiburg GmbH. Saubere und kostengünstige Energieversorgung für Waldkraiburg durch die Nutzung von Thermaltiefenwasser - ein AGENDA21 Zunkunfsprojekt. Herzlichen Glückwunsch!

Bericht auf Mühldorf TV Nr. 68

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Weitere Preisträger

2008 - Andrea Sonnberger & Michael Moßbacher

 

Für die vorbildliche Realisierung des Neubaus der Firma BYODO mit einem CO² freien Energiekonzept.

2007 - Immanuelkirche zu Ampfing



Ausgezeichnet wurde die vorbildliche Umsetzung der Evangelischen Kirche in Ampfing als „Passivhaus“.
Motto: "Schöpfung bewahren".

2006 - Hubert Roßkothen in Stetten

 

Hubert Roßkothen wurde für den vorbildlichen Einsatz gegen die "Grüne Gentechnik" und die Unterstützung des ökologischen Landbaus ausgezeichnet.

2005 - Gerda und Anton Schneider

  

Innovativer, in die Natur eingepasster Gewerbebau, der durch die Gestaltung und Ausführung einen gelungenen Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie schafft.

2004 - Mühldorfer Naturkornmühle GmbH, Prima Vera

Für besondere Verdienste im Umwelt- und Naturschutz, insbesondere für die konsequente Vermarktung ökologisch erzeugter Lebensmittel und die damit verbundene Unterstützung des regionalen Ökologischen Anbaus wurde der Umwelttaler verliehen.

2003 - Gemeinde Mettenheim & Josef Guggenberger

Für die gelungene Umsetzung einer umweltfreundlichen kommunalen Energieversorgung mithilfe nachwachsender Rohstoffe (Hackschnitzelheizung).

2002 - Sonnenkraft Niederbergkirchen GBR

Für besondere Verdienste im Umwelt- und Naturschutz, für die Idee und Verwirklichung eines Bürgerkraftwerks zur Gewinnung von Energie mithilfe der Photovoltaik.

2001 - "Treffpunkt Natur" eine Initiative des Bayerischen Jagdverbands Kreisgruppe Mühldorf/Inn

 

Für besondere Verdienste in der Umweltbildung, vor allem der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an den Umwelt- und Naturschutz.

1998/99 - Graf zu Toerring-Jettenbach & Wadle Bau GmbH, Herr Irrgang

  

Langfristige Bereitstellung von Flächen zur Sicherung der Lebensgrundlagen von einheimischen Tieren und Pflanzen unter Verzicht auf finanzielle Vorteile.

1997 - Rainer Ritzel und Werner Siebert, Filmemacher

Gelungene Darstellung der Problematik von Großprojekten im Straßenbau durch Visualisierung mit Hilfe der Filmtechnik am Beispiel der Trasse Dorfen der geplanten Autobahn A 94.

1996 - EG SOLAR Entwicklungshilfegruppe Solarkocher der Staatl. Berufsschule Altötting e. V.

Hilfe zur Selbsthilfe - Reduzierung des Primärenergieverbrauchs durch Ausnutzen der Sonnenenergie, Verringerung des CO2 - Ausstoßes, kostengünstige Herstellung, Vertrieb und Anleitung zum Selbstbau, Entwicklung eines Kühlschranks mit solarem Antrieb.

1995 - Jugendarbeitsgemeinschaft für Umweltschutz und Soziales (JAGUS)

Organisation, die durch Unterstützung von Arbeitsamt, Arbeiterwohlfahrt (Träger), und Landkreisgemeinden versucht, arbeitslose Jugendliche, vor allem auch durch Arbeiten im Umweltbereich, ins Arbeitsleben zu integrieren.

1994 - Franz Mittermaier, Unterreit

Förderung alternativer Energien, vor allem Photovoltaik. Mitgründer des Vereins "Zukunft Sonne".

1993 - Volksschule Haag

 
Vorbildlicher Einsatz der jeweiligen Schülerjahrgänge mit ihren Lehrern zusammen im Amphibienschutz, Bau und Betreuung von Krötenzäunen über mehr als 10 Jahre.

1992 - Ernst Aicher, Mühldorf am Inn


Unterschutzstellung vieler Bäume, speziell zusammen mit Baudenkmälern als Ensemble, Einsatz für Natur und Umwelt über die eigentlichen Aufgaben als Kreisbaumeister hinaus.

1991 - Michael und Lili Ackermann, Kasten, Gem. Unterreit

 

Förderung des ökologischen Landbaus, wirtschaften selbst biologisch-dynamisch, so auch 6 ihrer Kinder.

1990 - Anton Langrieger, Aschau

Schaffung eines Ersatzbiotops für Amphibien von ca. 1 ha auf einem Kieslagerplatz unter Verzicht auf wirtschaftliche Nutzung.