Hier sind wir für Amphibien aktiv

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Amphibienschutz im Landkreis

Wer hilft mir?
An manchen Stellen ist es schwierig
Die Eimer müssen mit der Oberkante abschließen
Bestand Erdkröten und Grasfrösche

 

Sobald das Wetter sonnig wird, ein warmer Föhn aus dem Süden weht oder ein milder Regen vom Himmel fällt, beginnt die Hochzeitswanderung unserer heimischen Amphibien. Warme und regnerische Frühlingstage locken Kröten, Frösche, Molche und Salamander aus ihren Winterquartieren. Mit dem Erwachen aus der Winterstarre beginnt die Wanderung zu den Laichgewässern. Vor allem an feuchtwarmen Abend- und Nachtstunden überqueren Amphibien scharenweise die Straßen. Allerorten sind nun fleißige Zaunbauer am Werk um die Verkehrsopfer unter den Amphibien möglichst gering zu halten.

Zum Schutz der Amphibien während ihrer Wanderungen werden deshalb an zahlreichen Stellen im Landkreis vom Bund Naturschutz, Straßenbauamt und vom Landratsamt mithilfe der JAGUS-Gruppe Amphibienschutz - Zäune aufgestellt, an denen die Tiere abends und morgens gesammelt und über die Straße getragen werden müssen. Ein besonderer Dank gilt dabei den ehrenamtlichen Betreuern, die sich abends darum kümmern, dass die Eimer geleert und die Tiere über die Straße getragen werden.

Ansprechpartnerin für die Zaunbetreuer ist in der Geschäftsstelle Traudi Tüpprath.

Tipps zum Aufbau eines Amphibienzaunes

Da Sammeln ist bei Nacht besonders gefährlich für Mensch und Kröte
Die Mortalitätsrate ist an vielen Stellen trotz Schutzzaun sehr hoch
Warten auf die Helfer
Auch Gullys sind gefährlich
Sicherheitswesten sind heute unbedingt notwendig
Gut geplante Ersatzlaichgewässer können den Amphibien helfen