Kessel 11
Kessel 11 mit Findling aus Flasergneis
Toteiskessel können auch trocken sein, wie diese Mulde. Im Frühjahr zeigt sich die Schlüsselblume an den Böschungen. Sie ist Teil von mehreren Senken in der Moräne, die sich um das heutige Kirchlein ziehen.
Die 1,20 m dicken Mauern aus Feldsteinen entstammen noch der Burg der Ritter von Limberg, die 1270 erstmals erwähnt ist. Sie stand auf einem hohen, ovalen Moränenhügel, der von einem künstlich angelegten Wassergraben geschützt wurde. Es ist möglich, das natürliche, wassergefüllte Toteiskessel am Fuße des Hügels in den Wassergraben integriert wurden, um den Bauaufwand gering zu halten. Um 1315 verließen die Ritter die Burg, danach ist die Kirche, die im Jahre 1315 erstmals schriftlich erwähnt wird vermutlich aus dem Burgpalas errichtet worden.




