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Kessel 7

Kessel 7 mit bearbeitetem Findling aus Augengneis

In dieser flachen Senke hat sich ein Erlenbruchwald entwickelt (mögliches Endstadium bei der Verlandung eines Toteiskessels).

Die Schwarzerle verträgt es in ständiger Nässe zu stehen. In ihrem Unterwuchs befinden sich Großseggen, die von Kanälen mit flachen Wasserflächen durchzogen sind. Es gedeihen Sumpf-Lappenfarn, Sumpf-Pippau, Wasserdost und eine Fülle von Laub- und Lebermoosen.

Das Erlenholz ist unter Wasser sehr beständig und lässt sich gut verarbeiten; leichter als die harte Eiche. Pfahlbauten in der Jungsteinzeit sind aus Erlenholzpfählen errichtet worden; sowie auch teilweise Venedig.

Der Name Schwarzerle beruht wohl auf der alten Verwendung ihrer Rinde zum Schwarzfärben von Leder sowie Herstellung schwarzer Tinte aus ihren Fruchtzapfen.